Rahmenbedingungen

Unsere Kita befindet sich in der Gemeinde Hoppegarten/OT Hönow im Land Brandenburg. Trotz der Stadtnähe zu Berlin ist die Lage durch die Weiherkette sowie Wälder und Felder landschaftlich sehr reizvoll. Der Ortsteil Hönow zeichnet sich durch eine verkehrsgünstige Lage aus, denn es besteht eine zentrale Anbindung an das U-Bahnnetz und gute Busverbindung. Durch die Siedlungserweiterung ist Hönow und damit auch die Gemeinde Hoppegarten stark an Einwohnern gewachsen. Ca. 20.000 Bürger werden zukünftig in unserem Ort wohnen. Meist sind dies Berliner Familien, die es in das stadtnahe Grün zieht.

Die Kita liegt direkt neben  einer Grundschule und einem Hort. Für unser Haus gibt es einen eigenen großzügigen Außenbereich mit Rollerbahn, Klettergeräten, Sandspielplatz und einen separaten Kleinkindspielbereich.

Kapazität und Gruppenstruktur

Die Kita Schatztruhe pflegt, betreut und fördert bis zu 167 Kinder; davon 42 bei den Schatzsuchern und 62 bei den Weltentdeckern im Kindergartenbereich und 63 Kinder in den 5 Krippengruppen. In den jeweiligen Raumbereichen für Kinder im Alter von bis zu 3 Jahren arbeiten die Kollegen übergreifend zusammen, sind jedoch für die Eltern der Stammgruppe erster Ansprechpartner. Die Kinder dieser Gruppen nehmen alle Mahlzeiten innerhalb ihrer Bereichsgruppen ein.

Mit dem Wechsel in das Obergeschoss, der i.d.R. zum neuen Kita-Jahr im Sommer erfolgt, können die Kinder nunmehr verstärkt Erzieher, Themen und Räume für die Ausprägung ihre Interessen und Neigungen nutzen. Hier vollzieht sich voraussichtlich auch der erste Stammgruppenerzieherwechsel für das einzelne Kind. Die Umgewöhnung aus dem Krippenbereich in den Kindergarten übernimmt immer eine vertraute Pädagogin. Bei Bedarf verbleibt eine dieseauch die ersten Tage oder Wochen im Kindergarten, um den Kindern den Wechsel so angenehm wie möglich zu gestalten.

Der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten soll gefeiert werden. Ihre GruppenerzieherInnen gestalten mit Ihnen und ihren Kindern ein Aufsteigerfest.

Team

In wöchentlichen Kleinteambesprecheungen werden künftige Absprachen getroffen, die vergangenen Tge ausgewertet und Informationen an das gesamte Team gesammelt und verabreitet. Einmal im Monat beraten wir uns während einer Dienstberatung zu einem pädagogischen, psychologischen oder entwicklungsphysiologischen Thema sowie zu allen strukturellen sowie organisatorischen Themen. Hier haben die Pädagogen auch die Möglichkeit im Zuge der kollegialen Beratung Fallbesprechungen zu führen und neue Perspektiven zu ergründen.
Eine Delegation der einzelnen Bereiche trifft sich einmal wöchentlich mit der Kitaleitung, um einen Austausch der Themen des Alltags zu besprechen und Wünsche, Anregungen, Lob und Kritik mit der Leitung und den jeweils anderen Bereichen zu besprechen.

Profil

Inhaltlich orientieren wir uns u.a. an den Grundsätzen elementarer Bildung. Jeder Bereich bietet den Kindern durch Raumgestaltung und Material verschiedene Möglichkeiten durch Spiel, Ausprobieren und aufbereitete Angebote Wissen in den entsprechenden Bereichen zu erwerben. Dabei verstehen wir uns mit zunehmendem Alter der Kinder mehr und mehr als Lernbegleiter, der aufgrund von Beobachtungen die Interessen, den Entwicklungsstand und die sozialen Bezugspunkte des einzelnen Kindes pädagogisch nutzt. Die Entwicklung der Mädchen und Jungen halten wir in Form von einrichtungsinternen Portfoliostandards fest.  Die Grenzsteine der Entwicklung, im sich daraus ergebenden Bedarfsfall die Bellertabelle sowie die Meilensteine der Sprachentwicklung finden bei uns im Kindergartenbereich Anwendung. Auch „Der Beobachtungsbogen“ sowie „Kompetent Beobachten“ sind nützliche Instrumente zu Bewertung und wertschätzenden Dokumentation der Entwicklung ihrer Kinder und wird von allen Fachkräften angewandt.

Wir sehen Kinder als eigenständige Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Wünschen, Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Ihr individueller Lernprozess vollzieht sich in realen Lebenssituationen, unterstützt durch ein anregungsreiches Umfeld und gesichert durch feste Regeln und Normen.

Eingewöhnung

Die ersten Tage in der Kita werden durch das Berliner Eingewöhnungsmodell gestaltet.
Unser Ziel ist es, Kindern und Eltern Sicherheit und Unterstützung beim Übergang in diesen neuen Lebensabschnitt zu geben. Kind und Eltern steht ein konkreter Bezugserzieher in diesem Prozess zur Seite. Für eine sanfte Eingewöhnung ist es notwendig, dass ein Elternteil oder eine andere, dem Kind vertraute Person, das Kind begleitet.
In einem Aufnahmegespräch bekommen die Eltern erste Informationen zu Gestaltung der Eingewöhnung. Sie erhalten von uns eine Willkommensmappe mit allen wichtigen Unterlagen.

Ernährung

In der Zeit von 8.00 – 8:30 gibt es bei uns ein Frühstück. Das heißt, die Kinder können ab 8.00 Uhr mit dem Frühstück beginnen und bedienen sich selbst am Kinderbuffet. Wer mit dem Frühstück fertig ist, bringt sein Geschirr auf den Wagen Bei uns müssen die Kinder nicht sitzen bleiben und warten, bis das letzte Kind fertig ist.

Das Mittagessen gibt es täglich von 11.00 -12.45 Uhr. Dieses bekommen wir von der Firma apetito geliefert. Die täglich abwechslungsreiche Kost mit Dessert, Rohkost oder Obst soll den Kindern gut schmecken und ihnen neue Kraft für den Tag geben. Auch besondere Kost für Diabetiker, Allergiker, religiöse Essgewohnheiten oder Vegetarier werden berücksichtigt.

Das Vesper (Nachmittagssnack) wird in unserer Küche zubereitet. Zwischen 14:15 und 15:00 Uhr bekommen die Kinder einen Snack wie z.B. belegtes Knäckebrot oder Filinchen, Cornflakes, Kuchen, Waffeln, Gemüsesticks mit Dipp usw., das von unseren  technischen Mitarbeitern in Bezug auf das Mittagessen abgestimmt wird.

Unser Getränkeangebot besteht aus ungesüßten Tee, Milch, Wasser und gelegentlich Saftschorlen. Getränke stehen den Kindern jederzeit zur Verfügung, auch wenn wir draußen sind.

Zwischen den Mahlzeiten wird täglich frisches Obst oder Gemüse gereicht.

Zusammenarbeit mit Eltern

Lernen, Familie zu leben – damit lässt sich aussagen, was wir als Pädagogen/innen heute unterstützend bei der Eltern- und Familienbildung bewirken möchten.

Durch eine Reihe von Angeboten unterstützen wir die Eltern, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, bestmöglich auf ihr Kind einzugehen und sich selbst in Bezug auf Erziehung und Entwicklung des eigenen Kindes zu bilden.

Mittels verschiedener Informationsmöglichkeiten machen wir die pädagogische Arbeit für Eltern transparent, stehen im stetigen Austausch und streben die Mitwirkung der Eltern im Kitaalltag an. Den Informations- und Beratungsbedarf realisieren wir mit folgenden Formen:

  • Elterngespräch (Tür- und Angelgespräche, Angebot von jährlichen Entwicklungsgesprächen, Problem-gespräch)
  • Elternabende (Infoelternabend für die neuen Kitakinder, thematische Elternabende [2 im Jahr])
  • Elterninformationen (Plakate, Aushänge, Elternbriefe, Homepage)
  • Offene Angebote für
    • Eltern                        (1 jährliches Zusammensein mit den Eltern und Kindern des Bereiches, Projekte, Feste und Feiern)
  • Elternmitsprache (Kita-Ausschuss)